Buchbestellung

Das Neue Geld - Alexander Caspar Das Neue Geld

  • Die Wertbildung, der wirtschaftliche Wert
  • Die Kapitalbildung, der vernachlässigte
    Begriff des Kapitals
  • Geldschöpfung
  • Die Beziehung zwischen Preis und wirtschaftlichem Wert
  • Der assoziative Ausgleich zwischen
    Bedürfnis und Wert der Leistung

25.- EUR  
ISBN: 978-3-033-02365-9  
Buch bestellen

 


Das neue Geld
und wie es die Gesellschaft verändert

Nach dem Zusammenbruch des kommunistischen Systems in Russland und Osteuropa wurde in den als kapitalistisch geltenden westlichen Staaten der globale Freihandel als segensreiches Mittel zur Mehrung des allgemeinen Wohlstandes propagiert. Gemeint war damit in erster Linie der weltweite freie Kapitalverkehr. Das war die Überzeugung der führenden Eliten jener westlichen Staaten. Nun ist die Wirklichkeit seither in entgegengesetztem Sinne dessen verlaufen, was man aus dem damaligen wirtschaftlichen Denken theoretisch vorausgesagt hatte. Wir sind in eine globale Finanz- und Wirtschaftskrise geschlittert, die einen Niedergang des Wohlstandes und eine Massenverarmung zur Folge hat. Und man ist eigentlich gegenüber der durch diese Krise verursachten gegenwärtigen globalen Verwirrung ziemlich hilflos gerade in den Kreisen derjenigen, die vorgaben, mit dem herkömmlichen, allgemein anerkannten wirtschaftlichen Denken am besten vertraut und gerade dadurch in der Lage zu sein, die äusseren Verhältnisse am vorteilhaftesten zum Wohle der Allgemeinheit gestalten zu können. Diese intellektuelle Hilflosigkeit öffnet den Weg, die heutigen Probleme immer mehr durch autoritär-dirigistische Methoden zu lösen.

Das System krankt eben daran, dass die heutigen Wirtschaftswissenschaften über keinen eigentlichen wirtschaftlichen Wertbegriff und somit über keinen Wertemassstab für die wirtschaftlichen Leistungen und die Einkommen verfügen. Dem Geld liegt für die gegenseitige Bewertung von Leistungen kein Mass zugrunde. Weil die Bindung des Geldes an die Werte der wirtschaftlichen Leistungen fehlt, verselbständigt sich das Geld gegenüber der realen Wirtschaft, entfaltet eine Eigendynamik, was notwendigerweise zur gesellschaftlichen Destabilisierung und Kriegen führt.

In seinem Buch „Das neue Geld“ zeigt Alexander Caspar, wie mit der begrifflichen Erfassung des wirtschaftlichen Wertes und der daran gebundenen Geldschöpfung ein Ausgleich zwischen den Bedürfnissen und dem Wert der Leistungen zustande kommt: dies bei freier Bedürfnisentfaltung und ohne, dass an die Stelle des freien Warenverkehrs im Zeichen von Angebot und Nachfrage eine Zwangswirtschaft gesetzt wird.

An die Stelle der „unsichtbaren Hand“ (Adam Smith) tritt der in allen gesellschaftlichen Bereichen Transparenz schaffende Wertemassstab. Die Kapitalrendite als heutiger Initiator des Wirtschaftens wird durch das Bedürfnis ersetzt: Ende der Verschleisswirtschaft.
Der Begriff des Kapitals erhält einen bisher vernachlässigten Inhalt, und mit dem auf der Fähigkeit des einzelnen beruhenden Potential der Arbeitsorganisa-
tion kann die gesamte Gesellschaft auf eine ganz neue Basis gestellt werden. Heute überfällige strukturelle Reformen zur Entflechtung gesellschaftlicher Machtstrukturen werden für jedermann plausibel.
Allen die Gesellschaft heute beschäftigenden Themen wie Einkommenssicherheit, Finanzierung des Gesundheits- und Bildungswesens, die Altersversorgung, Exportabhängigkeit, die Existenz der Landwirtschaft wird dank der neuen Einsicht das Bedrückende genommen, weil alle damit verbundenen aus heutiger Sicht schier unlösbar erscheinenden Probleme, wie Caspar zeigt, sachgerechten Lösungen zugeführt werden können. Überwunden sind dann Konjunktureinbrüche, Arbeitslosigkeit und Wachstumszwang.

Methodisch gesehen liegt Caspars Schrift die gleiche ganzheitliche Denkungsart zugrunde, die bereits Rudolf Steiner (1861-1925) in seinen Schriften und Vorträgen zur sozialen Frage im ersten Viertel des 20. Jahrhunderts vertreten hat. Caspar hat Anregungen Steiners weiterentwickelt und aktualisiert. Eine fundamentale gesellschaftliche Erneuerung, wie sie in Caspars Buch thematisiert wird, muss naturgemäss politischen Kräften, die von dem heutigen System und dessen Strukturen profitieren, widerstreben. Unter den bestehenden Verhältnissen sind die zukünftig aufzugliedernden Bereiche des sozialen Lebens im heutigen Staat einheitlich zusammengeschweisst, wodurch mit Hilfe des Steuersystems der Staat das Instrument in der Hand hält, alle sozialen Bereiche arbiträr zu lenken. Dieses Steuersystem ist von der heutigen Art der Geldschöpfung abhängig. Daher auch die Bemühungen von Seiten des Staates, im Zuge der gegenwärtigen Finanzkrise mit Stützungsmassnahmen bisher nicht gekannten Ausmasses das bestehende Geldsystem zu erhalten.

Die Verworrenheit unseres öffentlichen Lebens ist - da die Menschen ihre äusseren Verhältnisse ja nach ihren Gedanken einrichten - in dem heutigen Denken begründet, das sich in den verschiedensten Bereichen von der Wirklichkeit entfremdet hat. Die heutigen gesellschaftspolitischen und wirtschaftlichen Probleme der Menschheit erfordern die Entwicklung eines neuen, sich wiederum an der Wirklichkeit orientierenden Denkens. In dieses wird der Leser der hier vorliegenden Schrift eingeführt. Hierbei geht es nicht um die Schaffung des Paradieses auf Erden. Aber es wird das erkenntnismässige Rüstzeug geliefert, um entsprechend zeitgemässe, transparente Strukturen zu schaffen, durch welche gegenüber den heutigen Verhältnissen eine bei weitem gerechtere, sicherere und nachhaltiger handelnde Welt geschaffen werden kann: eine aus den wirtschaftlichen Sachzusammenhängen begründete Humanität!


Buchbestellung Deutschland

Engel - Buchhandlung - Stuttgart

SinneWerk e.V. - Berlin



2017 © Alexander Caspar | Impressum Grafische und technische Realisierung SQEEN