Wertbildung

Die Wertbildung im wirtschaftlichen Sinn nimmt ihren Ausgangspunkt bei der Arbeit, die einerseits angewandt auf die Natur, zum Naturgewinnungswert, anderseits, organisiert durch Intelligenz, zum Organisationswert führt. Sie bildet den Übergang von einer quasi „vor-wirtschaftlichen“ Bearbeitung der Natur, wo das Produkt wie im Tierreich „Naturwert“ besitzt und mit dem Bedürfnis identisch ist, zu der Entstehung des wirtschaftlichen Wertes, wo der Mensch seine Arbeitsergebnisse nicht für sich verwendet, sondern mit anderen Menschen in die Beziehung des Leistungsaustausches tritt. Beide Pole der Wertbildung stehen in einem einander bedingenden inversen Verhältnis: Ohne Organisationswert gäbe es keine Entwicklung, aber ohne Naturgewinnungswert („Arbeit an der Natur“) könnte sich der Organisationswert nicht verwirklichen. Dem Naturgewinnungswert steht polar der Organisationswert gegenüber; er bemisst sich in erspartem Naturgewinnungswert. Der Urwert stellt das Ergebnis körperlicher Arbeit dar, die von einer bestimmten Bevölkerungszahl auf einer von ihr existentiell benötigten Bodenfläche geleistet wird; in diesem Sinne ist er „reiner“ Naturgewinnungswert.


Wertbildung


Ausführlicheres über Urwert, Naturgewinnungswert und Organisationswert, findet sich im Buch "Das Neue Geld".
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