Eigentum

Gemeinsinn schafft und entsteht aus an Fähigkeiten gebundenes Eigentum auf Zeit an Produktionsmittel

Nun stehen die Menschen in einem Verhältnis zueinander, das nicht nur durch den blossen Leistungsaustausch, sondern ebenfalls durch rechtliche Bindung bzw. Abgrenzung und Machtansprüche sowie geistige, kulturelle Kommunikation gekennzeichnet ist. Aus dem Geistesleben zieht in die Kreditwirtschaft etwas ein, was auf das wertebildende Potential eines Menschen selber weist.

Auf der gegenwärtigen gesellschaftlichen Entwicklungsstufe ist Kapital das Mittel, durch das individuelle Fähigkeiten für weite Gebiete des sozialen Lebens nutzbringend wirksam werden können. Eine fruchtbare Betätigung individueller Fähigkeiten mittels Kapital kann allerdings nicht ohne freie Verfügung über dieses eintreten. Vermittelt wird diese freie Verfügung durch das Eigentum. Damit sind zwei Dinge im gesellschaftlichen Leben verbunden, die für dasselbe von ganz verschiedener Bedeutung sind: die freie Verfügung über Kapital und das Rechtsverhältnis, in das der Kapitaleigentümer durch sein Verfügungsrecht mit anderen Menschen tritt, die davon ausgeschlossen sind. Nicht die ursprüngliche freie Verfügung wirkt im gesellschaftlichen Leben schädlich, sondern wenn das Recht auf diese Verfügung fortbesteht, während die Bedingungen, unter denen einem Einzelnen oder einer Gruppe die freie Verfügung übertragen wurde, nicht mehr gegeben sind. Daher wird als prospektives Eigentum ein an die Dauer produktiver individueller Fähigkeiten gebundenes, infolgedessen rotierendes Eigentum anzustreben sein.

Ausführlicheres über Eigentum und Kapital findet sich in den folgenden Schriften:

Wirtschaften in der Zukunft

Zukunft des Geldes



Copyright © Alexander Caspar